Die Laserhaarentfernung ist mittlerweile eine gängige Behandlungsmethode, unterliegt in der Schweiz jedoch strengen Regulierungen. Der Grund dafür ist einfach: Die Geräte (Laser, Licht, je nach Technologie auch Ultraschall) können Grenzwerte überschreiten, die bei unsachgemäßer Anwendung Haut und Augen schädigen können. Der Rechtsrahmen dient daher dem Schutz der Kundinnen und Kunden, klärt die Zuständigkeiten und legt Anforderungen an Schulung, Sicherheit und Rückverfolgbarkeit fest.

Bei SSSKIN sprechen wir viel über Leistung und Komfort, aber ein gutes Ergebnis beginnt auch mit einem unverhandelbaren Punkt: der Einhaltung der Schweizer Regeln und Sicherheitsstandards.

NISSG, LRNIS, O-LRNIS: Worüber genau sprechen wir?

Häufig stößt man auf die Abkürzung NISSG : Dies ist die gebräuchliche Bezeichnung für das Bundesgesetz zum Schutz vor Gefahren durch nichtionisierende Strahlung und Schall (LRNIS). Ergänzt wird dieses Gesetz durch die Verordnung O-LRNIS , die unter anderem die Anforderungen, die Behandlungskategorien und die Fälle, die im ärztlichen Ermessen liegen, festlegt.

In der Praxis regelt diese Gesetzgebung insbesondere Folgendes:

  • bestimmte kosmetische Behandlungen mit Lasern , Lichtquellen oder anderen Energieformen,

  • die Kompetenzanforderungen (Zertifikate),

  • und die Grenzen : was erlaubt, Ärzten vorbehalten oder verboten ist.

Seit wann ist das bei der Laserhaarentfernung Pflicht?

Wichtiger Hinweis: Ab dem 1. Juni 2024 dürfen Behandlungen, die im O-LRNIS aufgeführt sind und nichtionisierende Strahlung oder Schall verwenden , nur noch von Personen mit entsprechender Kompetenzbescheinigung durchgeführt werden (abhängig von der Art der Behandlung).

Dies ist eine bedeutende Änderung: Das Gesetz beschränkt sich nicht mehr auf den „Besitz einer Maschine“, sondern setzt eine überprüfbare Kompetenz voraus.

Wer ist in der Schweiz zur Durchführung von Laserhaarentfernungen berechtigt?

1) Allgemeiner Fall: obligatorisches Kompetenzzertifikat

Für die betreffenden kosmetischen Behandlungen (einschließlich Laserhaarentfernung) gilt folgende Grundregel:

  • Die Person, die die Behandlung durchführt, muss über den für die angewandte Technik erforderlichen Kompetenznachweis verfügen .

Anders ausgedrückt: Es wird nicht nur „das Zentrum“ zertifiziert, sondern auch der Betreiber muss für die von ihm durchgeführte Behandlung autorisiert sein.

2) Besondere Fälle: medizinische Reserve (nur Arzt)

Bestimmte Techniken und Behandlungen unterliegen der ärztlichen Aufsicht . In diesen Fällen dürfen sie nur von einem Arzt (oder von direkt geschultem und unter seiner Verantwortung stehendem Klinikpersonal) durchgeführt werden. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nennt hierzu insbesondere: hochintensiven fokussierten Ultraschall (HIFU) , ablative Lasertherapie , langgepulsten Nd:YAG-Laser usw.

Wenn Sie Angebote vergleichen, ist dies ein guter Anhaltspunkt: Nicht alle Technologien sind rechtlich gleichwertig .

Welche Verpflichtungen muss ein Zentrum beachten (über die „rechtlichen“ hinaus)?

Compliance ist nicht einfach nur eine Frage der Zertifizierung. Die erwarteten Best Practices basieren auf 5 Säulen: Auswahl , Sicherheit , Einstellungen , Rückverfolgbarkeit und Überwachung .

1) Beratung und Untersuchung vor der Behandlung

Ein seriöses Zentrum sollte folgende Punkte berücksichtigen:

  • Ihr Hauttyp, Ihre Hautgeschichte, kürzliche Sonneneinstrahlung,

  • mögliche Kontraindikationen

  • und die Behandlungsstrategie (Bereiche, Tempo, realistische Ziele).

Dies ist auch der Vorteil eines strukturierten Vorgehens, wie beispielsweise einer ausführlichen Beratung vor einer Laserhaarentfernungssitzung (SSSKIN), im Gegensatz zu einem „Lass uns gleich anfangen“.

2) Sicherheit: Augen, Haut, Umwelt

Sicherheitsverpflichtungen beziehen sich typischerweise auf:

  • geeigneter Augenschutz,

  • ein Zonenprotokoll (Signalisierung, Zugriffskontrolle),

  • Kontrollierte und reproduzierbare Parameter.

Auf der technischen Seite können Sie sich bereits über die SSSKIN-Seite zur Diodenlaser-Haarentfernungstechnologie (Wellenlängen, Ziellogik, Kühlung) informieren.

3) Einstellungen: Qualität bedeutet auch Vorsicht

Bei der Laserhaarentfernung ist „stärker“ nicht unbedingt „besser“. Die richtige Einstellung hängt von folgenden Faktoren ab:

  • das Gebiet,

  • der Fototypus,

  • die Art der Haare,

  • und Hautverträglichkeit.

Ein seriöses Behandlungsprotokoll beinhaltet oft schrittweise Anpassungen und Anweisungen für die Zeit nach der Behandlung (UV-Strahlung, Wärme, Reibung usw.).

4) Nachverfolgbarkeit: Datei, Einstellungen, Einwilligung

Der Geist der Verordnungen (und kantonalen Kontrollen) zielt auf Folgendes ab:

  • die Dokumentation der Sitzungen,

  • klare Informationen für den Kunden (Nutzen/Risiken/Alternativen),

  • und der Nachweis, dass die mit dem Fall betraute Person tatsächlich befugt ist, die betreffende Handlung vorzunehmen.

5) Alternativen: Wann ist die Elektrolyse besser geeignet?

In manchen Fällen (sehr helles Haar, hormonell bedingte Schwankungen, Feinschliff) kann eine Alternative empfohlen werden: die Elektroepilation. Bei SSSKIN erfahren Sie mehr über die Funktionsweise der Elektroepilation und können, falls dies für Sie relevant ist, weitere Informationen zur Haarentfernung mit Elektroepilation erhalten.

Warum ist Ihnen das wichtig (abgesehen vom „Papier“)?

Ein strenger Rechtsrahmen hat direkte Auswirkungen auf:

  • Verringerung vermeidbarer Risiken (Verbrennungen, Pigmentreaktionen, Reizungen),

  • die Konsistenz der Ergebnisse (geeignete Einstellungen + logischer Sitzungsrhythmus),

  • und Transparenz: Sie wissen, was Sie kaufen und wer es herstellt.

Das Gesetz existiert, weil es sich bei diesen Geräten nicht um Spielereien handelt: Kompetenz und Sicherheit stehen im Mittelpunkt des Ergebnisses.

Wie kann man schnell überprüfen, ob ein Zentrum „sauber“ ist?

Einfache Checkliste vor der Buchung:

  1. Wird Ihnen eine realistische Beurteilung (Haut, Haare, Einschränkungen) angeboten?

  2. Kann das Zentrum die verwendete Technologie (Diodenlaser usw.) genauer erläutern?

  3. Ist die Person, die den Eingriff durchführt, dazu befugt (verfügt sie über die entsprechende Bescheinigung)?

  4. Erhalten Sie vor/nach der Sitzung genaue Anweisungen?

  5. Werden Sie auch über Alternativen informiert, falls dies aufgrund Ihres Profils erforderlich ist (z. B. Elektrolyse)?

Um den offiziellen Rahmen für Zertifizierungen zu verstehen, können Sie die Informationen des BAG zu Kompetenzzertifizierungen für Behandlungen mit nichtionisierender Strahlung oder Schall konsultieren.

Die rechtliche Grundlage (offizieller Text) finden Sie im O-LRNIS auf Fedlex .

Häufig gestellte Fragen – Schweizer Recht und Laserhaarentfernung

Ist die Laserhaarentfernung in der Schweiz „erlaubt“?

Ja, aber es ist reguliert : Für einige Behandlungen ist ein Kompetenznachweis erforderlich, andere sind Ärzten vorbehalten , je nach angewandter Technik und behandeltem Bereich.

Seit wann ist ein Kompetenznachweis Pflicht?

Seit dem 1. Juni 2024 für die betreffenden Behandlungen, die im O-LRNIS aufgeführt sind.

Diodenlaser und gepulstes Licht: Gilt hier dieselbe Regel?

Sie können unter denselben Rahmen fallen, sofern es sich um Behandlungen mit nichtionisierender Strahlung handelt, die in der Verordnung aufgeführt sind: Nicht die Vermarktung des Geräts ist entscheidend, sondern die Behandlungskategorie und die damit verbundenen Anforderungen.

Unterliegt HIFU irgendwelchen besonderen Regeln?

Ja: Hochintensiver fokussierter Ultraschall (HIFU) gehört zu den vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) genannten Techniken, die der ärztlichen Aufsicht unterliegen (direkte Anweisung durch einen Arzt oder Praxispersonal).

Welche Fragen sollten Ihnen vor einer Laserhaarentfernung gestellt werden?

Mindestens folgende Informationen sollten angegeben werden: Hauttyp, kürzliche Sonneneinstrahlung, Hautvorgeschichte, Behandlungsbereiche, Erwartungen und eine Erläuterung der Anweisungen für die Vorher-/Nachher-Behandlung. Wenn gar nicht danach gefragt wird, ist das kein gutes Zeichen.

Was, wenn ich eine Alternative wünsche, die 100%ig „Haar für Haar“ erfolgt?

Die Elektrolyse ist für bestimmte Hauttypen oft die präziseste Methode. Sie können sie mit der Elektrolyse-Technologie und der Elektrolyse-Haarentfernung (SSSKIN) vergleichen.

MesoJet

MesoJet

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Peeling

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VerkaufspreisCHF 270.00Normaler Preis CHF 300.00
Sitzungen
Sitzungen: 1 Sitzung
Mikroneedling

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VerkaufspreisCHF 252.00Normaler Preis CHF 280.00
Sitzungen
Sitzungen: 1 Sitzung
Lichttherapie

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VerkaufspreisCHF 54.00Normaler Preis CHF 60.00
Sitzungen
Sitzungen: 1 Sitzung
PRP-Gesicht

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VerkaufspreisCHF 449.00Normaler Preis CHF 499.00
Sitzung (Preis/Sitzung)
Sitzung (Preis/Sitzung): 1 Sitzung
Fraktionierter Laser

Hautbehandlung

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Elektrolyse-Haarentfernung
Hart
Hart: 30 Minuten
Laser-Haarentfernung
Gesicht
Gesicht: Augenbrauen
Oberkörper und Brust
Oberkörper und Brust: Areolen

Haarentfernungsbehandlungen

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